

Firmenchronik
Die Geschichte hinter den Federn
1908
Schlossermeister Bernhard Vogtland gründet im Alter von 40 Jahren am 3. Juni in einer Garage in Hohenlimburg, Hagen in NRW das Unternehmen.Es werden Federn für die Spielwarenindustrie sowie für Reit- und Fahrgeschirre gefertigt.
1923
15 Jahre später wird der Gesellschafterkreis erweitert und die Firma Vereinigte Draht- und Federnwerke VOGTLAND & Riepelmeier entsteht im neuen Gebäude Im Weinhof.Der Maschinenbau wurde zu einer wichtigen Abnehmerbranche.
1934
11 Jahre nach der ersten großen Erweiterung wird das Unternehmen erneut verlagert in den Ortsteil Hohenlimburg-Elsey. Der Alleininhaber Paul Vogtland sen. treibt die Exportquote für Spezialfedern auf 35 %.Nach 1945 waren neben dem Maschinenbau jetzt die Landmaschinenindustrie und der Bergbau die wesentlichen Abnehmer für VOGTLAND Spezialfedern.
1958
Zum 50-jährigen Jubiläum des Unternehmens wird ein neues, modernes Verwaltungsgebäude bezogen und die Produktionsstätten erneut erweitert.Mit 130 Mitarbeitern erreichte man eine Kapazität von 1 Million Federn pro Tag. Schon jetzt werden Speziallegierungen wie Chrom- Vanadium-Stahl verarbeitet.
1961-1968
Im Alter von 23 Jahren tritt Paul Vogtland jun. in das Unternehmen ein und übernimmt ab 1966 die alleinige Geschäftsführung. Paul Vogtland jun. erweitert das Werk nach 33 Jahren an einem neuen Standort.Der 1. Bauabschnitt am Alemannenweg, dem heutigen Hauptsitz, wird erstellt. Zum 60-jährigen Firmenbestehen wird die neue Halle bezogen.
1974-1986
In mehreren Bauabschnitten werden die Produktionshallen am Alemannenweg erweitert und weitere Lager- und Produktionshallen am Gotenweg errichtet.1989-1991
Im Dezember 1989 wird die Firma in die VDF VOGTLAND GmbH umgewandelt und der Name Riepelmeier aus dem Firmennamen herausgenommen.Herr Christoph Vogtland (21 Jahre) tritt am 1. Februar 1991 in das Unternehmen ein und forciert den Start der Eigenmarke VOGTLAND für Fahrwerksfedern und Sportfahrwerke im PKW Nachrüstmarkt.
Im 4. Bauabschnitt wird eine Hochregallagerhalle am Alemannenweg erstellt.
1992-1993
Paul-Bernd (27 Jahre) tritt zum 1. Oktober in das Unternehmen ein und wird am 1. Januar 1993 Geschäftsführer des Unternehmens. In diesem Jahr verstirbt der für den Bereich Fahrwerktechnik verantwortliche Gesellschafter Christoph Vogtland am 6. Mai und kurz darauf am 13. Juni der langjährige Unternehmenslenker Paul Vogtland, sen.1994-1995
Im November wird die kleine Federnfabrik Engelbrecht & Roos, Wuppertal, übernommen. Martin Vogtland (25 Jahre) tritt zum 1. Januar ins Unternehmen ein, um zwei Jahre später weiterer Geschäftsführer zu werden.Mit der Gründung der Tochtergesellschaft VOGTLAND Agropruziny spol. S.r.o. wird die komplette Federzinken-Produktion für den Landwirtschaftsnachrüstmarkt nach Tschechien verlagert.
Zum 90-jährigen Bestehen des Unternehmens wird die Federnfabrik Paul Schmiedeknecht Federn GmbH & Co. KG in Hagen übernommen und an Ihrem bisherigen Standort weitergeführt.
Die Erweiterung der Produktionshalle am zweiten Standort Werk 2 wird im Oktober fertiggestellt.

